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Der folgliche Absatz handelt von der Analyse von Monitoring-Daten. Die resultierenden Fehler-bilder sind unterschiedlich, wie sichtbare Riefen im Bauteil oder Fehlstellen im Gefüge. | Der folgliche Absatz handelt von der Analyse von Monitoring-Daten. Die resultierenden Fehler-bilder sind unterschiedlich, wie sichtbare Riefen im Bauteil oder Fehlstellen im Gefüge. | ||
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Bei einem wiederholtem Wärmeeintrag derselben Kontur, ausbleibender Pulveraufzug, kann es zu einer lokalen Überhitzung kommen. Speziell an Randbereichen mit kleineren Scanvek-toren verschwimmen die Hatchvektoren und es bildet sich eine große Schweißbahn. Es ent-stehen Spannungen, aufgrund der zu geringen Wärmekapazität und -leitfähigkeit des Materi-alvolumens und des zu hohen Temperaturgradienten in der Baukammer. | |||
Wenn aufgeschmolzenes Material auf eine bereits belichtete Kontur trifft können Spratzer ent-stehen, die eine geringe Anbindung an die Oberfläche haben und die Klinge des Recoaters beschädigen. Abbildung 10 stellt eine aufstellende Bauteilkontur im Pulverbett dar. | |||
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Die oben aufgezeigten Abweichungen und verursachten Fehler werden erst nach Abschluss des Prozesses identifiziert. Eine Korrektur der Fehlerbilder während des Prozesses findet nicht statt. Hierüber wurde sich mit der Siemens AG, der Hochschule für angewandte Wissenschaf-ten Würzburg-Schweinfuhrt und der Universität Passau ausgetauscht. |
Version vom 8. August 2022, 07:19 Uhr
Toolcraft hat nach der Struktur und der Zielsetzung der Vorhabensbeschreibung an den Teilen - Aufnahme des Ist-Zustandes zu Anlagen für additive Fertigung und Qualitätssicherung - Analyse von Monitoring-Daten - Scanner-Integration und Softwareimplementierung in LMD beschäftigt. Im Arbeitspaket „Dokumentation des exakten Istzustands“ wurden folgende Merkmale wie zu verarbeitende Materialien, Leistungsparameter, Bauraumgröße und Monitoring Systeme mit aufgenommen, um passende Use-Cases und die entsprechenden Anforderungsprofile zu de-finieren.
Der folgliche Absatz handelt von der Analyse von Monitoring-Daten. Die resultierenden Fehler-bilder sind unterschiedlich, wie sichtbare Riefen im Bauteil oder Fehlstellen im Gefüge.
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Bei einem wiederholtem Wärmeeintrag derselben Kontur, ausbleibender Pulveraufzug, kann es zu einer lokalen Überhitzung kommen. Speziell an Randbereichen mit kleineren Scanvek-toren verschwimmen die Hatchvektoren und es bildet sich eine große Schweißbahn. Es ent-stehen Spannungen, aufgrund der zu geringen Wärmekapazität und -leitfähigkeit des Materi-alvolumens und des zu hohen Temperaturgradienten in der Baukammer. Wenn aufgeschmolzenes Material auf eine bereits belichtete Kontur trifft können Spratzer ent-stehen, die eine geringe Anbindung an die Oberfläche haben und die Klinge des Recoaters beschädigen. Abbildung 10 stellt eine aufstellende Bauteilkontur im Pulverbett dar.
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Die oben aufgezeigten Abweichungen und verursachten Fehler werden erst nach Abschluss des Prozesses identifiziert. Eine Korrektur der Fehlerbilder während des Prozesses findet nicht statt. Hierüber wurde sich mit der Siemens AG, der Hochschule für angewandte Wissenschaf-ten Würzburg-Schweinfuhrt und der Universität Passau ausgetauscht.