Defekterkennung

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Toolcraft hat sich gemäß Struktur und Zielsetzung der Vorhabensbeschreibung mit den Themen

  • Aufnahme des Ist-Zustandes zu Anlagen für additive Fertigung und Qualitätssicherung
  • Analyse von Monitoring-Daten
  • Scanner-Integration und Softwareimplementierung in LMD

beschäftigt.

Im Arbeitspaket „Dokumentation des exakten Istzustands“ wurden Merkmale wie

  • zu verarbeitende Materialien,
  • Leistungsparameter,
  • Bauraumgröße und Monitoring Systeme

aufgenommen, um passende Use-Cases und entsprechende Anforderungsprofile zu definieren.

Der folgende Absatz handelt von der Analyse von Monitoring­daten. Die resultierenden Fehlerbilder sind unterschiedlich, wie sichtbare Riefen im Bauteil oder Fehlstellen im Gefüge.

🚧 ❬Bild

Bei einem wiederholten Wärmeeintrag derselben Kontur oder ausbleibendem Pulveraufzug kann es zu einer lokalen Überhitzung kommen. Speziell an Randbereichen mit kleineren Scanvektoren verschwimmen die Hatchvektoren und es bildet sich eine große Schweißbahn. Es entstehen Spannungen, aufgrund der zu geringen Wärmekapazität und ‑leitfähigkeit des Materialvolumens und des zu hohen Temperaturgradienten in der Baukammer.

Wenn aufgeschmolzenes Material auf eine bereits belichtete Kontur trifft, können Spratzer entstehen, die eine geringe Anbindung an die Oberfläche haben und die Klinge des Recoaters beschädigen. 🚧 ❬Abbildungsverweis❭ stellt eine aufstellende Bauteilkontur im Pulverbett dar.

🚧 ❬Bild

Die oben aufgezeigten Abweichungen und verursachten Fehler werden erst nach Abschluss des Prozesses identifiziert. Eine Korrektur der Fehlerbilder während des Prozesses findet nicht statt. Hierüber wurde sich mit Siemens, der FHWS und der Universität Passau ausgetauscht.