Arbeitspakete
AP6: Wissensmanagement für additiv gefertigte Bauteile
Im Arbeitspaket 6 (AP6) wird unter der Leitung von Siemens ein wissens- und datenbasiertes IT-Managementsystem erforscht. Dieses soll nach Projektende als IT-Dienstleistungsplattform die Anwender bei der Auswahl der Fertigungstechnologie, der Qualitätsvalidierung und Möglichkeiten des Redesigns zur Funktionsintegration ❔ ❬Was ist ein „Redesign zur Funktionsintegration“?❭ unterstützen.
AP6.1: „Landkarte“ für fehlende Technologien
In diesem Arbeitspaket werden eine „Landkarte“ der vorhandenen Technologien, Ausbildung, Forschung und Lehre erstellt und eine Analyse von Lücken vorgenommen. ❔ ❬Durch was zeichnen sich diese „Lücken“ aus?❭ Auf Basis dieser Analyse und der bereits verfügbaren Validierung der erreichbaren Bauteileigenschaften wird das Entwicklungspotenzial ❔ ❬wovon?❭ analysiert. Abschließend wird eine Roadmap für den Großraum Franken aufgestellt. ❔ ❬Was genau soll diese „Roadmap“ beinhalten?❭
AP6.2: Methoden und Algorithmen für ein System zur Technologieauswahl und zum Prozessdatenmanagement
Durchführende: Siemens, Anlagenbetreiber
In diesem Arbeitspaket werden Methoden und Algorithmen für 💬❬den❭ Einsatz und 💬❬das❭ Management des im Projekt erarbeiteten Wissens erforscht. Um Vorteile und Flexibilität der additiven Fertigung vollständig nutzen zu können, werden digitale Methoden und Softwaretools für die gesamte AM-Prozesskette benötigt.
Ein Fokus 💬❬dieses Arbeitspakets❭ liegt auf 💬❬der Erforschung von❭ Methoden und Algorithmen für eine automatisierte Verwendung der Wissensdatenbank ❔ ❬Welche Wissendatenbank?❭ für
- das Engineering ❔ ❬wovon?❭,
- die Funktionsintegration ❔ ❬welcher Funktionen?❭,
- die Technologieauswahl 💬❬verschiedener AM-Technologien❭,
- die Prozessdaten ❔ ❬Was soll mit „den“ Prozessdaten geschehen?❭ und
- die Qualitätsvalidierung ❔ ❬wovon?❭.
Der zweite Schwerpunkt 💬❬dieses Arbeitspakets❭ ist die Transformation von individuellem Wissen über Methoden der additiven Fertigung in eine kollektive Intelligenz durch ein Kommunikationsnetz oder eine IT-Plattform, wie z.B. einen Online-Marktplatz für Produktionsdienstleistungen.
Bei den Untersuchungen werden sowohl die in den Unternehmen verwendeten als auch die von Siemens angeboten Softwareprodukte und Plattformen wie z.B. die Industrial Edge, Mindsphere und das CAD/CAM-Werkzeugs Siemens NX berücksichtigt.