Arbeitspakete: Unterschied zwischen den Versionen
(AP1 auf eigene Seite Arbeitspaket 1: Analyse des Ist-Zustands ausgelagert.) |
(AP2 ausgelagert in eigene Seite Arbeitspaket 2: Funktionsintegration und Weiterentwicklung der Fertigungstechnologie) |
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== AP3: Möglichkeiten zur Datenerfassung während des AM-Prozesses == | == AP3: Möglichkeiten zur Datenerfassung während des AM-Prozesses == |
Version vom 26. Oktober 2022, 13:53 Uhr
AP3: Möglichkeiten zur Datenerfassung während des AM-Prozesses
In Arbeitspaket 3 (AP3) wird unter Leitung der FHWS systematisch erforscht, welche technischen Möglichkeiten zur Datenerfassung während des AM-Prozesses bestehen. Dabei werden insbesondere die Ergebnisse der ExdyMa einfließen. Diese richten sich nach den aktuellen Möglichkeiten (AP3.1 bis AP3.3), beziehen aber auch Neuentwicklungen mit ein (AP3.4). Hierbei ist insbesonders die intelligente und innovative Datenaufnahme und -auswertung bestehender und neuer Sensorsysteme von Bedeutung.
AP3.1
Entwicklung und Optimierung von Temperatursensorik (Pyrometer, Wärmebildkamera etc.)
AP3.1.1
Pyrometertechnik
AP3.1.2
Thermographie
AP3.2
Entwicklung und Optimierung der Bildverarbeitung mit Kamera im sichtbaren Bereich, Abgleich bzw. Fusion mit Thermographie
AP3.3
Labeling und Versionierung von Daten
AP3.4
Analyse der Einsatzmöglichkeiten in LBM, LMD und WAAM-Prozessen in Kooperation mit Sensorherstellern
AP3.5
Intrinsische und extrinsische Kalibrierung beispielsweise der Kameras
AP4: Methoden zur Datenanalyse und Adaption / Übertragbarkeit der Prozessfähigkeit
In Arbeitspaket 4 (AP4) werden unter der Leitung der Uni Passau Methoden zur Datenanalyse und die Übertragbarkeit der Prozessfähigkeit auf Basis der Ergebnisse aus AP3 erforscht.
AP4.1
Verarbeitung und Abgleich Sensordaten aus mehreren Quellen (Sensordatenfusion ein- oder mehrdimensionaler Signale)
AP4.2
Identifikation geeigneter Analysealgorithmen
AP4.3
Offline-Analyse zur Entwicklung der Sensorik
AP4.4
Materialanalyse (z. B. Schliffbilder, Zugversuch, optische Vermessung für Verzug und Oberflächengüte für LBM)
AP5: Online-Prozessmonitoring
In Arbeitspaket 5 (AP5) werden die Ergebnisse aus AP3 und AP4 wissenschaftlich unter der Leitung der Siemens AG interpretiert und integriert, um damit Ansätze zum technisch-wissenschaftlichen Online-Qualitätsmonitoring und somit zur Validierung der Bauteilqualität zu erforschen.
AP5.1
Entwicklung und Optimierung des Online-Prozessmonitorings, z. B. auf Basis von thermographischer Bildverarbeitung
AP5.2
LMD und WAAM auf Basis Laserscanner in die Werkzeugmaschine
AP5.3
Entwicklung und Optimierung der Visualisierung von Prozessdatenaufnahmen
AP5.4
Entwicklung und Optimierung von Methoden zur Qualitätsverbesserung durch Anlagenanpassung
AP5.5
Validierung und Optimierung des Funktionsmuster
AP5.6
Wissenschaftliche Verifikation und Untersuchung der Funktionsintegration AM Bauteile
AP6: Wissensmanagement für additiv gefertigte Bauteile
Im Arbeitspaket 6 (AP6) wird unter der Leitung von Siemens ein wissens- und datenbasiertes IT-Managementsystem erforscht. Dieses soll nach Projektende als IT-Dienstleistungsplattform die Anwender bei der Auswahl der Fertigungstechnologie, der Qualitätsvalidierung und Möglichkeiten des Redesigns zur Funktionsintegration ❔ ❬Was ist ein „Redesign zur Funktionsintegration“?❭ unterstützen.
AP6.1: „Landkarte“ für fehlende Technologien
In diesem Arbeitspaket werden eine „Landkarte“ der vorhandenen Technologien, Ausbildung, Forschung und Lehre erstellt und eine Analyse von Lücken vorgenommen. ❔ ❬Durch was zeichnen sich diese „Lücken“ aus?❭ Auf Basis dieser Analyse und der bereits verfügbaren Validierung der erreichbaren Bauteileigenschaften wird das Entwicklungspotenzial ❔ ❬wovon?❭ analysiert. Abschließend wird eine Roadmap für den Großraum Franken aufgestellt. ❔ ❬Was genau soll diese „Roadmap“ beinhalten?❭
AP6.2: Methoden und Algorithmen für ein System zur Technologieauswahl und zum Prozessdatenmanagement
Durchführende: Siemens, Anlagenbetreiber
In diesem Arbeitspaket werden Methoden und Algorithmen für 💬❬den❭ Einsatz und 💬❬das❭ Management des im Projekt erarbeiteten Wissens erforscht. Um Vorteile und Flexibilität der additiven Fertigung vollständig nutzen zu können, werden digitale Methoden und Softwaretools für die gesamte AM-Prozesskette benötigt.
Ein Fokus 💬❬dieses Arbeitspakets❭ liegt auf 💬❬der Erforschung von❭ Methoden und Algorithmen für eine automatisierte Verwendung der Wissensdatenbank ❔ ❬Welche Wissendatenbank?❭ für
- das Engineering ❔ ❬wovon?❭,
- die Funktionsintegration ❔ ❬welcher Funktionen?❭,
- die Technologieauswahl 💬❬verschiedener AM-Technologien❭,
- die Prozessdaten ❔ ❬Was soll mit „den“ Prozessdaten geschehen?❭ und
- die Qualitätsvalidierung ❔ ❬wovon?❭.
Der zweite Schwerpunkt 💬❬dieses Arbeitspakets❭ ist die Transformation von individuellem Wissen über Methoden der additiven Fertigung in eine kollektive Intelligenz durch ein Kommunikationsnetz oder eine IT-Plattform, wie z.B. einen Online-Marktplatz für Produktionsdienstleistungen.
Bei den Untersuchungen werden sowohl die in den Unternehmen verwendeten als auch die von Siemens angeboten Softwareprodukte und Plattformen wie z.B. die Industrial Edge, Mindsphere und das CAD/CAM-Werkzeugs Siemens NX berücksichtigt.